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Wachsendes Baumdenkmal für Deutschlands Einheit am Hainer See

2015 jährt sich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zum 25. Mal. In Erinnerung an das Jahr der Wiedervereinigung pflanzt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin im Jubiläumsjahr bundesweit zahlreiche Baumdenkmale. Die Bäume stiftet der Unternehmer und Mäzen Prof. Dr. Günther Fielmann. Am 01.12.2015 pflanzten der Bürgermeister der Stadt Rötha Herr Ditmar Haym, der SDW-Landesvorsitzende in Sachsen Herr Oliver Fritzsche MdL und der Fielmann-Niederlassungsleiter Leipzig Herr Ralf Heitjohann ein weiteres Baumdenkmal in Rötha am Hainer See.

Foto: André Neumann/LVZ
Foto: André Neumann/LVZ

Eine Buche für den Westen, eine Kiefer für den Osten, eine Eiche für das wiedervereinte Deutschland, gepflanzt im Dreieck, in der Mitte eine Bank: So sieht das Wiedervereinigungsdenkmal der SDW als Symbol für ein geeintes, zusammenwachsendes Deutschland aus. „Die wachsenden Baumdenkmale sollen an die friedliche und glückliche Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vor einem Vierteljahrhundert erinnern", erläutert Landesvorsitzender Oliver Fritzsche MdL das Engagement seines Verbandes für dieses Projekt.

Über 200 Denkmale gibt es bereits. Fielmann engagiert sich seit Jahrzehnten im Natur- und Umweltschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heut weit mehr als eine Million Bäume. Fielmann-Niederlassungsleiter Ralf Heitjohann: „Der Baum ist Sinnbild des Lebens, weit über das eigene Dasein hinaus. Denn im Gegensatz zum Menschen, der in wenigen Jahren seine endgültige Größe erreicht, wächst der Baum immer weiter. Ein Mensch wird vielleicht hundert Jahre alt. Ein Baum tausend. Ein Wiedervereinigungsdenkmal ist ein fortwährend wachsendes Symbol für das geeinte Deutschland.“

Das Wiedervereinigungsdenkmal mit den drei Bäumen Buche, Kiefer und Eiche in Form eines gleichseitigen Dreiecks, symbolisch für den Westen, den Osten und das wiedervereinigte Deutschland kann durch geschickte Gestaltung, zum Beispiel mit Sitzbänken in der Mitte, ein beliebter Treffpunkt werden, aber auch ein Platz für feierliche Veranstaltungen. Durch ein Hinweisschild wird den Besuchern das verbindende Element zwischen den Bäumen und der friedlichen Wiedervereinigung deutlich. Das Wachsen dieser Bäume und der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes. Diese Pflanzungen stehen unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und werden von der SDW unterstützt. Der Landesvorsitzende der SDW Sachsen, Herr Oliver Fritzsche MdL, freute sich besonders hier in Rötha am Hainer See ein solches Wiedervereinigungsdenkmal zu pflanzen.


In Sachsen wurden diese Baumdenkmäler bereits u. a. in Leipzig, Morgenröthe - Rautenkranz und in Dresden gepflanzt.