Waldmehrung
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Waldmehrung
- Wald nimmt derzeit in Sachsen ca. 28,1% der Landesfläche ein.
- Es ist das erklärte Zeil der sächsischen Staatsregierung, den Waldanteil mittelfristig auf 30% zu erhöhen. Dabei sind 36.000 ha Erstaufforstungen notwendig.
- Die SDW unterstützt dieses Vorhaben, indem sie permanente Aufklärungsarbeit über die Notwendigkeit der Waldmehrung leistet.
So wurden im Zuge der Tätigkeit der Träger öffentlicher Belange, in erster Linie Erstaufforstungsmaßnahmen als Ausgleich für
Eingriffe in den Natur- und Landschaftshaushalt gefordert. Die zuständigen Planungsträger werden aktiv bei der planerischen
Umsetzung von Waldmehrungsmaßnahmen unterstützt.
Anlässlich des "Tages des Baumes" wird die Bevölkerung alljährlich zur aktiven Mithilfe bei der Umsetzung von Waldmehrungsvorhaben aufgerufen.
Gemeinsam mit dem Sächsischen Waldbesitzerverband e.V., der Landesbank Sachsen Girozentrale und dem Prima-Klima-weltweit-e.V. wurde im Juni 1996 die Stiftung Wald für Sachsen gegründet.
Im Kuratorium der Stiftung sind neben den 4 Gründungsmitgliedern auch das sächsische Staatsministerium für Umwelt- und Landwirtschaft sowie des Sächsische Staatsministerium für Finanzen vertreten. Den Kuratoriumsvorsitz stellt Herr Dr. Eberhard Lippmann, Landesvorsitzender der SDW.
Satzungsgemäß verfolgt die Stiftung Wald für Sachsen das Ziel einen Beitrag zur Mehrung und zum Schutz naturnaher und leistungsfähiger Wälder sowie einer vielgestaltigen und lebenswerten Landschaft im Freistaat Sachsen zu leisten.
Diese Ziele werden insbesondere verwirklicht durch die Entwicklung, Koordinierung und Realisierung von Bewaldungsprojekten sowie die Unterstützung von Maßnahmen zur Waldmehrung im Sinne der Ziele der Landschaftspflege und der übrigen Waldfunktionen. Gemeinsam mit der SDW betreibt sie eine Öffentlichkeitsarbeit über die Notwendigkeit der Waldflächenzunahme.
Internet: www.wald-fuer-sachsen.de
Schwerpunkte der Waldmehrung:
Auf der Grundlage der Waldfunktionen und seiner spezifischen Leistungsfähigkeit im Naturhaushalt ergeben sich
besondere Schwerpunkte der Waldmehrung.
Beispiele:
| Hochwasserschutz: | Waldmehrung in Hochwasserentstehungsgebieten |
|---|---|
| Waldmehrung in ausgeräumten Auenlandschaften | |
| Grundwasserschutz: | Waldmehrung in Wassereinzugsgebieten |
| Klimaschutz: | Waldmehrung in Bergbaufolgelandschaften |
| Waldmehrung in Großstadtnähe (ebenso Erholungsfunktion) | |
| Erosionsschutz: | Uferbegleitende Galeriewälder; Kuppen; Bergbaufolgelandschaften |
| Biotopschutz: | Waldmehrung als Biotopverbund und Schaffung von Lebensräumen |
| Ressourcenschutz: | Waldmehrung zur nachhaltigen Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz |